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Der Stimmungsgarant am Stadtfest Aichach7. August 2014

Die Fotos vom Stadtfest findet ihr im Album, hier ein kurzer Text zum Konzert:

Den Anfang machte Nice 2 meet you. Diese Band gibt es bereits 14 Jahre, die Mitglieder sind erfahrene Musiker. Das Außergewöhnliche an den vier Musikern ist, dass sie alle erdenklichen Musikgenres bedienen können. „Pop-Core“ nennen sie ihren Stil. „Da ist alles dabei, wir wollen frei sein von irgendwelchen Richtungen“, meint Keyboarder Joe Brandmair. „Wir sind sozusagen Spontanmusiker“, erklärt Sänger Torsten Weiß. Um nicht in eine Schublade gedrängt zu werden, versteht es sich von selbst, dass die Band eigene Songs zum Besten gibt. Joe Brandmair hat oft die Idee und „mir fällt irgendein Schmarrn dazu ein“, erklärt Torsten Weiß den Entstehungsprozess der meisten Songs. Die Band sucht auch immer den Kontakt zum Publikum, sei es beim „Brugi-Gedächtnissong“, den die Musiker IG Rock Vorstand Klaus Brugi Weber gewidmet haben oder wenn bei „Hey Joe“ das Publikum an die Percussions darf.

Als erste Band auf der Hauptbühne spielte Blue Staff, eine Bluesband aus Augsburg. Diese Band covert zwar, jedoch nicht ohne den Songs den eigenen Stempel aufzudrücken. Obwohl sich die Band um Frontfrau Ines Rankl dem Blues verschrieben hat, ist die Musik, die rauskommt, sehr vielschichtig. Nicht nur Bluesliebhaber kommen auf den Geschmack, denn neben allen erdenklichen Stilrichtungen des Blues hört man bei Blue Staff auch Popsongs in neuem Blues-Gewand, wie zum Beispiel „Mercy“ von Duffy. Trotz des Regens zog die Band viele Zuhörer an, die sich einen der trockenen Plätze in den Zelten sicherten oder mit dem Regenschirm vor der Bühne standen.

Die nächste Band war ein Stimmungsgarant, wie sich bereits beim Open Erol zeigte. Lifeline machen seit 30 Jahren Cover-Rock und reißen damit das Publikum im wahrsten Sinne vom Hocker. Der Regen ließ nach, die Stimmung nahm zu, der Schlossplatz war voll mit tanzenden und singenden Gästen von Lifeline. Das Geheimnis der Band dürfte darin bestehen, dass man den Männern ansieht, wie viel Spaß ihnen die Bühne und die Musik machen. Dieser Funken springt auch aufs Publikum über. Bei „Bed of roses“ von Bon Jovi forderte Sänger und Frontmann Christoph Freier die Menge auf: „Jetzt dürft ihr eure Feuerzeuge und Handys rausnehmen, gerne auch Sternwerfer, das würde mich freuen“ und die Zuhörer machten ihm die Freude, der Schlossplatz erleuchtete.

Lifeline schaffte den perfekten Übergang zur letzten Band, den Red Cap Cats. Andi, Dom und Flo lieben die Musikrichtung, die sie spielen und um so vieles älter als sie ist, den Rock’n’Roll. Jetzt gab’s kein Durchkommen mehr am Schlossplatz und alles war am Tanzen zu Hits von Elvis, Chuck Berry, Bill Haley, Johnny Cash und vielen anderen. Auch Popsongs wurden zu Rock’n’Roll-Hits. Bis ein Uhr nachts spielten die Red Cap Cats.